Energieversum erwirbt Heidewald-Namensrechte

Energieversum erwirbt Heidewald-Namensrechte
August 2, 2017 Helmut Delker

Der Heidewald bleibt der Heidewald, bekommt aber einen neuen Namen und einen neuen Anstrich. Der FC Gütersloh ist bei der Sicherung der Oberliga-Zukunft und des Stadions einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Zum ersten Mal hat ein Sponsor die Namensrechte der traditionsreichen Arena erworben. Der FCG schloss einen Zwei-Jahres-Vertrag mit dem Gütersloher Photovoltaikanlagen- und Wärmepumpenspezialisten Energieversum. Das Stadion trägt damit ab sofort den Namen „Energieversum Stadion im Heidewald“. „Unser Unternehmen steht für erneuerbare Energien und Umweltschutz. Das passt sehr gut zum Heidewaldstadion mit seinem grünen und gewachsenem Umfeld“, begründet Geschäftsführer Rene Möllenbeck das Engagement seines Unternehmens. Die Sanierung und Entschuldung des FC Gütersloh verläuft planmäßig. Die neue Partnerschaft mit Energieversum hilft dabei natürlich außerordentlich. „Neben der Unternehmensgruppe Hagedorn, der Firma IOK als Trikotsponsor und dem Autohaus Mense als Ärmelsponsor haben wir mit Energieversum einen weiteren Premium Partner gewinnen können. Das gibt uns weitere Planungssicherheit“, freut sich Vorstand Hans-Hermann Kirschner.

Als Spezialist für Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und Heizungskonzepte steht Energieversum für Nachhaltigkeit und genau so ist das Engagement beim FC Gütersloh auch angelegt. „Wir wollen den FCG nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch anpacken und uns aktiv für das Energieversum Stadion einsetzen“, kündigte Möllenbeck an. Erste Veränderungen sind im Heidewald auch schon sichtbar: So erhalten die 13 Tickethäuser auf Initiative von Energieversum eine neue moderne grau-magenta-farbige Optik. Auch die Beschilderung am Stadion wird erneuert. Beide Partner wollen das Energieversum Stadion in Zukunft Schritt für Schritt weiter entwickeln. „Auch wenn uns das Stadion nicht gehört, investieren wir gerne Zeit und Geld in die Verbesserung der Infrastruktur und des Erscheinungsbildes. Wir freuen uns hierfür neben der Stadt Gütersloh mit Energieversum einen weiteren starken Partner an unserer Seite zu haben“, ist das Stadion für Vorstandsmitglied Frank Neuhaus ein „Langzeitprojekt“. In Zusammenarbeit mit Platzwart Hartmut Güth hatte die „3. ManSchafft“ in der Vergangenheit schon für einige Verbesserungen (zum Beispiel Fanshop, Graffiti-Aktion) im Stadionumfeld gesorgt.

Die knapp 30 Mitarbeiter der Firma Energieversum beschäftigen sich mit der Nutzung und Verbreitung Erneuerbarer Energien. „Kunden lernen in einer persönlichen Beratung alle Vorzüge von Solarstrom kennen und sehen anhand einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, wie sich die Installation einer Photovoltaikanlage mit Solarstromspeicher individuell auf ihre Stromkosten auswirkt.“, sagt Vertriebsleiter Pascal Seidel. Mit über 1000 installierten Photovoltaikanlagen seit 2010 und einer steigender Anzahl an Wärmepumpen, versteht sich Energieversum als führender Photovoltaikspezialist im Raum Ostwestfalen-Lippe und Ansprechpartner rund um das Thema Wärmepumpentechnik – sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen. Aus dem Kerngebiet Photovoltaik entwickelte sich im Laufe der Zeit das Angebot der Firma Energieversum zu einem voll umfänglichen Energiekonzept, bestehend aus Photovoltaikanlagen mit Speicher, Teilnahme am Regelenergiemarkt (Strom zum Nulltarif), LED-Beleuchtung (Gewerbebereich) und Wärmepumpen. Neben dem Hauptsitz an der Ferdinand-Porsche-Straße 12 in Gütersloh betreibt Energieversum eine Niederlassung in Bad Driburg – an beiden Standorten gibt es eine Ausstellung. Weitere Informationen über das Unternehmen gibt es im Internet unter www.energieversum.net.

Auf dem Foto von links: Hans-Hermann Kirschner, Frank Neuhaus (beide FCG-Vorstand), Rene Möllenbeck (Energieversum), Heiner Kollmeyer und Helmut Delker (beide FCG-Vorstand).