Heimniederlage gegen Westfalia Herne

Heimniederlage gegen Westfalia Herne
Oktober 8, 2017 Patrick Bremehr

Der FCG kann den Abwärtstrend am Sonntagnachmittag nicht stoppen und verliert vor 478 Zuschauern mit 0:2 gegen Westfalia Herne. Im Vergleich zum Spiel in Gelsenkirchen stand Leo Hisamatsu wieder im Tor, da sich Libera eine Zerrung beim Aufwärmen zugezogen hat. Demnach saß Wessels als Ersatztorwart spontan auf der Bank.

Das Team von Trainer Fatmir Vata spielte in der ersten Halbzeit druckvoll nach vorne und konnte einige gute Chancen nicht nutzen. Tosun verpasst in der 10. Minute den richtigen Moment den Ball in die Mitte zu legen, Schubert stand bei einem vermeintlichen Kopfballtor nach einem Freistoß von Saban Kaptan im Abseits (20.) und Deljiu scheitert in der 20. Minute mit einem Flachschuss aus 14 Metern am Torwart.

Auf der anderen Seite wird Herne über zwei Distanzschüsse gefährlich. Zuerst flattert ein Schuss deutlich über das Tor (13.) und später kann sich Hisamatsu mit einem guten Reflex auszeichnen (37.).

In der zweiten Halbzeit verpasst der FCG den Start. So ist es Robin Klaas der nach einer Ecke am Elfmeterpunkt lauert und den Ball durch den voll besetzten 5-Meter-Raum an Freund und Feind vorbei ins Tor schiebt (50.). In der 61. Minute erhöht Herne nach einem schnellen Treffer zum 2:0. Aus 18 Metern zieht Ferati ab, Hisamatsu ist zwar noch am Ball, kann das 0:2 durch Feratis neunten Saisontor allerdings nicht verhindern.
Direkt nach dem 0:2 wechselt Trainer Fatmir Vata doppelt aus und bringt Flaskamp und Gündogan für Rak und Cesarek (61.). Vier Minuten später musste auch Kaptan verletzt ausgewechselt werden und Sinan Karadag kommt in der 65. Minute in die Partie.
In der Folge versuchte der FC Gütersloh mehr Druck auszuüben, Flaskamp scheitert aber erst freistehend aus 17 Metern (67.) und nach einem groben Torwartpatzer aus kürzester Distanz auch in der 72. Minute.
Weitere klare Chancen wurden nicht mehr herausgespielt. In der Schlussminute konnte Hisamatsu noch einmal retten, am Ergebnis änderte dies aber nichts mehr.

Vata sagte nach dem Spiel: „Wir waren für mich über weite Strecken die bessere Mannschaft, haben es aber versäumt unsere Chancen zu nutzen. Hier müssen wir die Szenen besser ausspielen und endlich mal unsere Tore machen – dann bin ich sicher, dass wir in den kommenden Wochen wieder in die Erfolgsspur zurückkommen werden.“

Weiter geht es für unser Team bereits am kommenden Mittwoch. Gegner und Gastgeber im Kreispokalviertelfinale ist dann der FSC Rheda (Anstoß 19.00 Uhr).

FC Gütersloh: Hisamatsu, Tosun, Deljiu, Beuckmann, Schubert, Wieckowicz, Kaptan (65. Karadag), Rak (61. Flaskamp), Aygün, Cesarek (61. Gündogan), Kina

Tore: 0:1 (50. Klaas), 0:2 (61. Ferati)