FCG gastiert beim Wuppertaler SV
Drittletztes Spiel für den FC Gütersloh in der Regionalliga-Saison 2025/26: Am Samstag, 2. Mai, geht die Reise zum stark abstiegsbedrohten Wuppertaler SV, Anstoß im traditionsreichen Stadion am Zoo ist um 14 Uhr. „Das wird ein intensives Duell“, verspricht FCG-Trainer Julian Hesse. Die Spieltagsvorschau wird präsentiert von unserem Rückensponsor NRG24.
Der Gegner
Trotz eines sehr großen Umbruchs im Sommer träumte man in Wuppertal von einer ruhigen Saison ohne große Abstiegsangst. Die bittere Realität: Der WSV liegt auf dem vorletzten Platz, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt nach aktuellem Stand fünf Punkte. Velbert und Rödinghausen müssen überholt werden, damit man auf Rang 15 den Klassenerhalt feiern kann. Es gibt aber noch eine andere Variante zur Rettung: Fortuna Düsseldorf steigt aus der 2. Bundesliga ab, die zweite Mannschaft der Landeshauptstädter müsste daraufhin ebenfalls aus der Regionalliga West absteigen. Platz 16 würde dem WSV dann reichen, aber dafür muss man noch an der SSVg Velbert vorbei. Allerdings hat Wuppertal seit neun Spielen nicht mehr gewonnen, der einzige Erfolg im Jahr 2026 datiert vom 21. Februar (1:0-Heimsieg gegen Köln II). Mut macht dem Team aus dem Bergischen Land das 2:2 am letzten Wochenende in Oberhausen. „Wir haben ein Topspiel abgeliefert, wurde aber nicht mit einem Sieg belohnt“, sagte Trainer Mike Wunderlich. Dem WSV droht der zweite Absturz der Vereinsgeschichte in die Fünftklassigkeit (nach der Insolvenz 2013).
Die Lage beim FCG
„Wuppertal befindet sich im Überlebenskampf, die geben alles. Das hat man gegen Oberhausen gesehen und das wird man auch am Samstag noch einmal stärker sehen. Denn niemand steigt gerne im eigenen Stadion ab“, sagt FCG-Coach Julian Hesse. „Für uns ist wichtig, dass wir uns nicht an Wuppertal orientieren, sondern unser Spiel durchdrücken: intensiv zu sein, gut im Pressing zu sein, ballsicher zu sein. Denn wir wollen das Spiel dort auf jeden Fall gewinnen.“ Björn Rother, Justus Henke und Henri Bollmann fallen weiterhin verletzungsbedingt aus. Aleksandar Kandic befindet sich zwar wieder im Mannschaftstraining, ein Einsatz kommt aber noch zu früh. Len Wilkesmann sah gegen Lotte die fünfte gelbe Karte und muss ein Spiel pausieren.
Der direkte Vergleich
Insgesamt ist die Bilanz gegen Wuppertal aus Gütersloher Sicht negativ. Vier der sieben Begegnungen gegeneinander gingen an den WSV. Seit dem Regionalliga-Aufstieg des FCG 2023 gab es gegen die Bergischen drei Niederlagen, einen 7:0-Sieg und in der Hinrunde der laufenden Saison ein 0:0 im Heidewald. Im Stadion am Zoo verlor der FCG zuletzt mit 0:2 und 0:3. Es ist also höchste Zeit, die Bilanz aufzubessern!
