FCG möchte ins Westfalenpokal-Viertelfinale
Wenn es um alles oder nichts geht, ist Pokal angesagt. Am Mittwoch, 30. September, ist es wieder soweit: Regionalligist FC Gütersloh spielt im Achtelfinale des Krombacher Westfalenpokals beim Westfalenligisten SC Herford, Anstoß im Ludwig-Jahn-Stadion ist um 19 Uhr. Wenn nach 90 Minuten noch kein Sieger gefunden ist, gibt es sofort ein Elfmeterschießen. Tickets für die Partie des FCG in Herford gibt es hier.
Ganz klares Ziel für den FCG: der Einzug ins Viertelfinale. Denn der Westfalenpokal ist der kürzeste Weg in den DFB-Pokal. Dafür müssen noch vier Spiele gewonnen werden. „Wir wollen soweit wie möglich kommen“, sagt Rob Reekers, Sportlicher Leiter des FCG. „Ich habe keine Sorgen, dass die Einstellung unserer Mannschaft nicht stimmen wird. Wir müssen seriös spielen, das Tempo hochhalten und dem Gegner gleich zeigen, dass wir als Sieger vom Platz gehen wollen.“
Gastgeber SC Herford spielt nach dem zwischenzeitlichen Abrutschen in die Bezirksliga wieder in der Westfalenliga. Als Aufsteiger gibt der SCH mit Trainer Tim Daseking dort eine gute Figur ab, auch wenn die Generalprobe mit 1:4 gegen den SV Mesum in die Hose ging. Der 42-jährige Daseking hat die Herforder in drei Jahren zu zwei Aufstiegen geführt, zuvor war Daseking bei Preußen Espelkamp, beim SV Rödinghausen und in der Jugend des DSC Arminia tätig. Bester Torschütze des SCH in der laufenden Saison ist der Ex-Gütersloher Markus Esko. Ebenfalls in Herford am Ball: der ehemalige FCG-Spieler Ilias Illig.
Im traditionsreichen Ludwig-Jahn-Stadion hat der SC Herford vier Jahre in der 2. Bundesliga Nord gespielt (1976 bis 1978 und 1979 bis 1981). Der Zuschauerrekord stammt allerdings von einem Feldhandballspiel aus dem Jahr 1964 (30.000 Fans). Den größten Besuch bei einem Fußballspiel gab es 1975, als der Bünder SV vor 22.000 Zuschauern im DFB-Pokal gegen Bayern München spielte.
Das Westfalenpokalspiel der Herforder gegen den FCG wird übrigens zur Premiere: Denn noch nie in der mehr als 70-jährigen Geschichte des Ludwig-Jahn-Stadions hat dort ein Flutlichtspiel stattgefunden. Der einfache Grund: Es gibt keine Flutlichtanlage. Für die Partie am Mittwoch leiht sich der Verein eine mobile Anlage. Der Gewinner trifft im Viertelfinale auf den Oberligisten 1. FC Gievenbeck, der sich gegen den Drittligisten SC Verl im Elfmeterschießen durchsetzen konnte.
